Mittwoch, 14. Mai 2014

Carsharing in Celle

Celle, 13.05.2014 - Carsharing soll langfristig die Stadt Celle von unnötigem Autoverkehr entlasten. Einen Schritt in diese Richtung gehen nun Stadtmobil und der SVO gemeinsam. An zwei Standorten im Stadtgebiet, in der Sprengerstraße und Ecke Kanzleistraße/Am Schlossplatz – werden durch die Stadt Celle und die SVO Parkplätze für die Autos der Stadtmobil-Flotte bereit gestellt. An beiden Standorten wurden Strom-Ladesäulen errichtet, an denen die Aufladung der jeweiligen Fahrzeugbatterien innerhalb nur weniger Stunden erfolgen kann. Die Vertragsabwicklung mit den Kunden übernimmt der SVO-Kundenservice. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um einen Toyota Aygo und eben drei neue Elektrofahrzeuge der Marke Nissan Leaf. Bei der feierlichen Vorstellung waren viele Vertreter aus Rat und Verwaltung geladen.

v.l.n.r.: Dirk-Ulrich Mende (OB Celle), Andreas Krämer (Geschäftsführer von Stadtmobil Hannover), Raimund Nowak (Geschäftsführer Metropolregion GmbH), Wolfgang Fragge (SVO Vertrieb-Chef)

"Die Stadt Celle hat sich als Partner des Projekts „Schaufenster Elektromobilität“ der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg ausdrücklich zur Förderung der Nutzung von Elektrokraftfahrzeugen bekannt“, so Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende. Deswegen engagiert sich Mende auch als Vorsitzender des Vereins „Kommunen in der Metropolregion“. 

Dirk-Ulrich Mende (OB Celle) und Raimund Nowak (Geschäftsführer Metropolregion GmbH)

"Mehr als 10% der landesweiten Fahrzeugflotte von Stadtmobil ist elektromobil, genau 27, und damit führend in Deutschland. Mit Carsharing möchte das Unternehmen die Mobilität verbessern und gleichzeitig die Umwelt entlasten. Dabei stellt Stadtmobil die Fahrzeuge zur Verfügung und die SVO Vertrieb sorgt für die notwendige Ladeinfrastruktur. Die Elektrofahrzeuge werden über das Projekt „eCarsharing für Gewerbekunden“ ermöglicht, dass im Rahmen des „Schaufenster Elektromobilität“ durch die Bundesregierung gefördert wird. Die Technische Universität Dresden wertet es wissenschaftlich aus." ergänzt Andreas Krämer, Geschäftsführer von Stadtmobil Hannover.
 v.l.n.r. Mende (Celle), Fragge (SVO) , Nowak (Metropolregion), Flores (Verein Kommunen)
Im Rahmen der Veranstaltung gab Celles Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Verkehrspolitik der SPD-Bundestagsfraktion Kirsten Lühmann bekannt, dass Sie im Bund entsprechende Car-Sharing-Gesetze vorantreiben werde. Des Weiteren verwies Sie auf das Elektromobilitätsgesetz, wodurch Kommunen  Vorteile beim Bau von Ladestationen erhalten sollen und entsprechende Fahrzeuge beispielsweise in autofreie Zonen fahren könnten – sollten diese nur aufgrund der Lautstärke gesperrt sein.

Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

Montag, 12. Mai 2014

WAVE THROPHY 2014

Hannover, 12.05.2014 - Die WAVE - World Advanced Vehicle Expedition findet im Juni 2014 schon zum vierten Mal statt und ist die grösste Elektrofahrzeug-Rallye der Welt. Sie zieht Elektroauto-Enthusiasten aus aller Welt an und bietet ein einmaliges Erlebnis, bestehend aus einzigartigem Team-Spirit, grossartigen Landschaften, Geselligkeit und sportlichem Wettkampf. Unterkunft, Essen, Strom und das tägliche Programm sind organisiert. Teilnehmer brauchen nur ein eigenes Elektrofahrzeug mitzunehmen und den Angaben im Road Book zu folgen. Ein eingespieltes Team aus Elektrikern, Tour Managern, Mechanikern und Kameraleuten folgt der WAVE und hilft wenn immer nötig.

Route der WAVE 2014

Quelle: http://www.seewelle.de/wave-2014/

Teams aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Norwegen, Slowenien, Holland, Tschechien, Frankreich, Italien, England, USA und Indien nehmen 2014 an der WAVE teil.

Täglich wird ein Wettbewerb durchgeführt, um das Fahrzeug oder das Team zu testen. Zum Beispiel: Wer hat das grösste Ladevolumen, wer hat die höchste Reichweite, wer ist der Schnellste im Slalom oder wer wird von hunderten von Schülern als am populärsten angesehen? Beurteilt werden die Fahrzeuge genauso wie auch die Fahrer und ihre Fähigkeiten. Gleichzeitig gibt es auch Strafpunkte für Teams, die zum Beispiel zu spät am Etappenhalt ankommen. Wer am Schluss die meisten Punkte hat, gewinnt die WAVE-Trophy.

Quelle: http://www.wavetrophy.com

 


Mittwoch, 7. Mai 2014

Designwettbewerb von Autolib' in Paris

Im Rahmen des Designwettbewerbs Customoi sucht Autolib' Paris ausgefallene Designs, die ihre Elektroautos oder Service-Pavillions schmücken sollen. Die Gewinnerdesigns werden dann im Herbst 2014 in Paris sichtbar sein.


Eine Jury wählt die Gewinner, die die Stationen und Elektroautos von Autolib' als künstlerische Medien verwenden können. Die Kreationen werden auf realen Elektroautos und Autolib' Stationen zwischen September und Dezember 2014 zu sehen sein.

Autolib’ Miroir Magique, pour être certain d’être bien coiffé le matin (Franck Magné)  
Autolib’ ist ein öffentliches Carsharing-Angebot mit Elektroautos (Bluecars) im Ballungsraum Paris.  Ziel des Projektes ist die Erweiterung des öffentlichen Verkehrs durch Elektrofahrzeuge, die innerhalb des Stadtgebietes für kurze Strecken genutzt werden soll. 
Die Fahrzeuge sind zu 100% elektrisch und können sieben Tage die Woche, rund um die Uhr gemietet werden.  In Paris befinden sich 700 Service Stationen, im Schnitt befindet sich somit alle 500 m einen Station.
Genutzt werden soll der Service von Einzelpersonen hauptsächlich abends und tagsüber von Berufstätigen, die die Fahrzeuge  für Lieferung, logistische  Aktivitäten, oder Geschäftsreisen verwenden.

La station Piedslib’, lorsqu’il n’y a plus de voitures électriques disponibles



Dienstag, 6. Mai 2014

Dänemark - Das Elektrofahrzeug boomt?

Die Zahl von Elektroautos in Dänemark steigt. Im ersten Quartal 2014 wurden 294 Fahrzeuge registriert, alleine im März waren es 141, was die Hälfte des Umsatzes vom gesamten Vorjahr ausmacht. Es ist also nicht verwunderlich, dass mehr und mehr Initativen im Bereich Elektromobilität entstehen: Die Installation einer Ladeinfrastruktur oder der Aufbau von Flottenprojekten.
Um den hohen Kohlenstoff Austoß des Landes zu verringern, möchte Dänemark bis zum Jahr 2050 einen Großteil von Privatfahrzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln auf Elektofahrzeuge umstellen. 


Dank Avis Dänemark und einer Förderung durch die dänische Energieagentur werden Kunden künftig den rein elektrisch angetriebenen Nissan LEAF zum attraktiven All-inklusive-Preis von 468 € im Monat leasen können. Die Laufzeit variiert zwischen 1-36 Monaten. Im Preis enthalten sind 2.500 freie Kilometer, die Mehrwertsteuer, die Versicherung und die Ladekabel - eine Kaution ist nicht zu hinterlegen. Des Weiteren gehört die Errichtung einer Ladesäule auf dem Areal des Leasing-Nehmers zu den von Avis Car Rental angebotenen Service-Leistungen.
Insgesamt 100 Exemplare sind schon seit April in Dänemark unterwegs sein. Die restlichen 300 Nissan Elektroautos sollen im Laufe des Jahres geliefert werden. 

Weitere Anreize für Elektrofahrzeuge in Dänemark sind geschaffen: Das Parken ist für Elektroautos in fast allen größeren Städten Dänemarks gratis, die Umweltsteuer von 15.000 dänischen Kronen (ca. 2.000 €) entfällt für Elektroautos und sie sind von den 180% Kfz-Steuern, die auf Benzin- und Dieselautos erhoben werden, vorerst bis Dezember 2015 befreit.




L‘Avere-France ist Partner von Frankreichs erster Rallye France Electrique Tour


Die erste Ausgabe der France Electrique Tour findet vom 2 auf 4. Juli 2014 statt. Die Tour verbindet La Rochelle und Nizza, zwei der fortschrittlichsten Städte im Bereich der nachhaltigen Mobilität. Offiziell eröffnet wird die Veranstaltung am 1. Juli in La Rochelle.


Die Tour umfasst mehr als 1.000 km und führt von La Rochelle über Cognac, Bordeaux, Toulouse, Montpellier, Avignon und Aix-en-Provence nach Nizza. Jeden Tag werden die Teilnehmer mindestens 350 km zurücklegen.


Obwohl es sich in erster Linie um einen Event für 100% Elektrofahrzeuge handeln soll, werden ebenso Plug-in-Hybride zu dem Rennen zugelassen.

Weitere Informationen zu dieser oder ähnlichen Veranstaltungen finden Sie hier. 



Montag, 5. Mai 2014

Wie geht... Elektromobilität?

 

Alternative Antriebe werden bereits heute für verschiedene Fahrzeuge genutzt. 
Erfahren Sie hier mehr zur Elektromobilität.

Bundesregierung legt Gesetz fest, was als Elektroauto gilt

Es ist soweit, die Bundesregierung hat sich darauf verständigt, was als Elektroauto gilt. Vertreter des Verkehrs- und Umweltressorts haben festgelegt, dass  Elektromobile künftig eine Plakette und damit Privilegien erhalten, insofern sie entweder maximal 50 Gramm Kohlendioxid je Kilometer ausstoßen oder mindestens 30 Kilometer rein elektrisch fahren können. Zu den privilegierten Fahrzeugen gehören auch Plugin-Hybride, benzin- und batteriebetriebene Autos mit Stecker, sowie Antriebe mit einem Reichweitenverstärker.
In einer ersten Phase sollen die Nutzer von Elektrofahrzeugen Busspuren mitbenutzen dürfen und es soll ihnen ein priviligiertes Parken ermöglicht werden. In einem späteren Schritt möchte der Bund dann Details wie Haftungsfragen oder Regeln zum Aufbau von Ladesäule festlegen.
Ziel ist und bleibt es, im Jahr 2020 eine Millionen Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen vorzufinden.