Freitag, 19. Dezember 2014

Elektro-Schnellladestation in Elze offiziell eingeweiht

(v.l.n.r.): Sabine Flores (Kommunen i.d. Metropolregion e.V.), Raimund Nowak 
(Metropolregion GmbH), Rolf Pfeiffer (Bürgermeister Stadt Elze), Dr. Ralf Benger 
(Wolfsburg AG)
Hannover, 17.12.2014 - Im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität wurde in Elze eine Schnellladesäule in Betrieb genommen. Die Stadt Elze und die Überlandwerk Leinetal GmbH betreiben die neue Ladesäule an der Hauptstraße. Die rund 8.900 Einwohner fassende Stadt im Landkreis Hildesheim bietet somit eine Ladesäule mit den Anschlüssen 1x AC 22 kW und 1x DC 20kW. Das Laden ist kostenlos, ohne dafür eine Anmeldung oder eine Ladekarte zu benötigen. Somit können innerhalb kürzester Zeit Fahrer von Elektrofahrzeugen in Elze ihr Fahrzeug mit Strom tanken. Mit den weiteren Schnellladesäulen in Göttingen, Einbeck und Hannover verfügt die B3 über ein dichtes Netz an modernen Ladepunkten.

VW e-up! geht nach Elze - Aktion Autotausch im Landkreis Hildesheim

Hannover, 17.12.2014 - Die Ratsmitglieder Joachim Rathmer und Ariane Brandes (beide UWE) testen über den Jahreswechsel ein vollelektrisches Fahrzeug. Im Rahmen der Inbetriebnahme der neuen Schnellladesäule in Elze nahmen die beiden Kommunalpolitiker einen VW e-up! entgegen. Durch die Aktion AUTOTAUSCH erhalten sie die Möglichkeit Elektromobilität vor Ort zu testen.


Dienstag, 16. Dezember 2014

Ratsmitglied aus Erkerode nimmt an der Aktion AUTOTAUSCH teil

Hannover, 16.12.2014 - Grünen-Politiker Michael Fuder aus dem Landkreis Wolfenbüttel fährt jetzt elektrisch. Im Rahmen der Aktion Autotausch nahm er heute einen vollelektrischen VW e-up! entgegen. Michael Fuder ist geschäftsführender Gesellschafter der merkWATT GmbH, u.a. berät er Kommunen in der Erstellung und Durchführung von Handlungskonzepten im Bereich Klimaschutz und Energiewende, klimaschonende Mobilität sowie Regionalentwicklung.

Träger der Aktion Autotausch ist Amt electric - Service für kommunale Elektromobilität in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg.


Montag, 15. Dezember 2014

Aktion AUTOTAUSCH geht nach Göttingen

Hannover, 15.12.2014 - Ortsbürgermeister und Pastor Thomas Harms aus Göttingen-Geismar ist der nächste Tester eines vollelektrischen Pkw im Rahmen der Aktion Autotausch. Voller Tatendrang nahm er das Fahrzeug entgegen und möchte Göttingen und Umgebung auf seine Nutzerfreundlichkeit gegen-über Elektrofahrzeugen testen.

Thomas Harms ist Teilnehmer an der Aktion Autotausch, diese ist Teil des vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderten Projekts Kommunen für Elektromobilität. Das Projekt unterstützt die Kommunen im Gebiet der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg bei der Entwicklung und Umsetzung von lokalen und regionalen Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität.


Dienstag, 9. Dezember 2014

Bolloré plant in Frankreich ein Netz mit 16.000 Ladepunkten

Hannover, 09.12.2014 - Die französische Bolloré Group möchte in den kommenden vier Jahren das öffentliche Ladenetzt in Frankreich mehr als verdoppeln - geplant sind rund 16.000 neue Ladepunkte.

Insgesamt will die Bolloré Group geschätzte 150 Millionen Euro über die kommenden vier Jahr in den Ausbau investieren. Die Ladestationen sollen nach und nach im gesamten Land errichtet werden, diese sollen zudem nie weiter als 40 Kilometer voneinander entfernt liegen - Reichweitenprobleme sollen so ausgeschlossen werden.

Grundlage für das Projekt ist ein im August verabschiedetes Gesetz: Erstmals wurde es damit auch Privatanbietern gestattet, Ladestation an öffentlichen Orten zu installieren. Ende Januar wollen Wirtschafts- und Energieministerium bekannt geben, ob das Bolloré-Projekt genehmigt wird.

Mehr zu dem Thema hier.


Montag, 1. Dezember 2014

Aktion AUTOTAUSCH - Ratsfrauen aus Wennigsen testen Elektroauto

Hannover, 01.12.2014 -  Mit Beginn der Adventszeit testen die Ratsfrauen Angelika Schwarzer-Riemer und Gun Wittrien aus Wennigsen je einen VW e-up! auf die Alltagstauglichkeit. Für zehn Tage erfahren die Teilnehmerinnen, wie die Region Hannover im Bereich der Elektromobilität aufgestellt ist. Bereitgestellt werden die Fahrzeuge vom Amt electric - Service für kommunale eMobilität in der Metropolregion.

Die Aktion Autotausch ist Teil des vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderten Projekts Kommunen für Elektromobilität. Das Projekt unterstützt die Kommunen im Gebiet der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg bei der Entwicklung und Umsetzung von lokalen und regionalen Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität. Im Rahmen des Projekts läuft ein Modellversuch mit einer Flotte von rund 150 vollelektrischen Serienfahrzeugen, die in über 80 Kommunen und ihren Betrieben zum Einsatz kommen.


Mittwoch, 26. November 2014

Wolfsburg erhält das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“


Hannover, 26.11.2014 - Als erste Großstadt in Deutschland erhält Wolfsburg das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“. Damit wird der systematische Einsatz der Stadt für die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte des Kindes ausgezeichnet. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen hat die Stadt in einer zweijährigen Pilotphase einen Aktionsplan für Kinderfreundlichkeit erarbeitet, der in den kommenden vier Jahren umgesetzt werden soll. Wolfsburg erhält nach dem hessischen Hanau als zweite deutsche Stadt das Siegel und stellt sich damit einem regelmäßigen Prüfverfahren. Ein solcher „Kinderrechte-TÜV“ arbeitet in Nachbarländern wie der Schweiz und in Frankreich bereits erfolgreich auf der Grundlage der internationalen Child Friendly Cities Initiative. Das Siegel vergibt der von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragene Verein „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“. Auf einer feierlichen Veranstaltung in Wolfsburg wurde der Stadt das Siegel heute überreicht.

„Die Sachverständigenkommission würdigt mit ihrer Entscheidung zur Siegelvergabe an Wolfsburg die anspruchsvollen Maßnahmen im vorgelegten Aktionsplan. Wir sind sicher, dass die Umsetzung dieser Maßnahmen Wolfsburg kinder- und jugendfreundlicher machen wird und die jungen Bürgerinnen und Bürger der Stadt die Möglichkeit erhalten, sich selbst mit einzubringen“, sagte Pia-Yvonne Schäfer, Stellvertretende Vorsitzende der Sachverständigenkommission.

„Die Stadt Wolfsburg hat mit ihrem Kinder- und Jugendbüro beste Voraussetzungen, um den Aktionsplan in den nächsten vier Jahren umzusetzen. Wir freuen uns, dass die Ergebnisse aus den Kinderbefragungen und den Stadtspieler-Runden in den Aktionsplan eingeflossen sind. Wenn die Stadt Wolfsburg ihre Kinder und Jugendlichen nun auch stark in die Umsetzung des Aktionsplans einbezieht, ist die lokale Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention hier auf einem sehr guten Weg“, sagte Dr. Sebastian Sedlmayr, Leiter der Abteilung Kinderrechte und Bildung bei UNICEF Deutschland.

Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs nimmt die Auszeichnung mit Freude entgegen: „Das der Stadt Wolfsburg verliehene Siegel ist für uns Ehre und Anerkennung für den bereits eingeschlagenen Weg hin zu einer kinder- und familienfreundlichen Stadt, aber auch Ansporn zugleich. Kinderfreundliche Stadtpolitik ist für uns eine Politik mit Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche. Unsere Aufgabe für die nächsten vier Jahre besteht nun darin, den Aktionsplan mit Leben zu füllen. Wir wollen die Berücksichtigung der Rechte von Kindern und Jugendlichen Stück für Stück in das Alltags-, Verwaltungs- und Politikhandeln integrieren und sie fest in den Köpfen unserer Bürgerinnen und Bürger verankern.“

Das Siegel basiert auf der Child Friendly Cities Initiative, für die das UNICEF-Forschungszentrum Innocenti in Florenz internationale Standards und Instrumente entwickelte. Kernelemente sind: Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, eine kinderfreundliche Rahmengebung, ein übergreifender Aktionsplan, die Interessenvertretung für Kinder, der Vorrang des Kindeswohls, ein ausgewiesener Kinder- und Jugendetat, ein regelmäßiger Bericht der Kommune, sowie die Information über Kinderrechte und die Unterstützung von Kinderrechtsorganisationen.

Die Kommunen beginnen mit einer Standortbestimmung anhand eines Fragebogens. Workshops mit Kindern und Jugendlichen ermitteln deren Wünsche und Vorschläge, die in den Aktionsplan einfließen. Darin sind die Ziele, Zeitpläne und Verantwortlichkeiten festgehalten. Der Aktionsplan wird vom Stadt- oder Gemeinderat beschlossen und bildet die Grundlage für die Vergabe des Siegels. So wird also kein Ergebnis zertifiziert, sondern ein Prozess. Dieser wird von einer Sachverständigenkommission unterstützt und regelmäßig evaluiert. Das Siegel wird für vier Jahre an Wolfsburg vergeben und kann danach mit einem neuen Aktionsplan verlängert werden.

Ansprechpartner:

Verein „Kinderfreundliche Kommunen e. V.“, Geschäftsführerin Dr. Heide-Rose Brückner, Tel. 030- 30869362 und -624, Mobil 0170 5360447, E-Mail: info@kinderfreundliche-kommunen.de, www.kinderfreundliche-kommunen.de

Stadt Wolfsburg, Referat Kommunikation, Andreas Carl, Tel. 05361-28-2301, E-Mail: andreas.carl@stadt.wolfsburg.de

UNICEF Deutschland, Pressestelle, Helga Kuhn oder Ninja Charbonneau, Tel. 0221/ 93650-234 oder -298, E-Mail presse@unicef.de
 

Deutsches Kinderhilfswerk, Uwe Kamp, Pressesprecher, Tel. 030-30869311, E-Mail presse@dkhw.de