Mittwoch, 6. Mai 2015

Lautlos in der Metropolregion - AUTOTAUSCH in Cremlingen

Hannover, 06.05.2015 - Einer der ersten Bewerber für die Aktion AUTOTAUSCH war Bernhard Brockmann, Mitglied im Gemeinderat Cremlingen. Aktuell darf er einen vollelektrischen VW e-up! noch bis zum 07. Mai VW e-up! testen. Auf der Ratssitzung teilte der Gemeindebürgermeister Kaatz mit, dass Bernhard Brockmann das Fahrzeug auch anderen Ratsmitgliedern und der Gemeindeverwaltung für Probefahrten zur Verfügung stellt. Anschließend erhält Wilfried Ottersberg, ebenfalls Gemeinderat, das Auto für zehn Tage.

Ebenfalls zum Testen erhält die Gemeindeverwaltung Cremlingen einen VW e-load up! für zehn Tage. Im Vordergrund steht hierbei die Alltagstauglichkeit eines E-Fahrzeugs für Kommunen und kommunale Betriebe. Jeweils ein VW e-load! up wird bereits vom Staatstheater Hannover sowie der Samtgemeinde Lühe auf seine Fähigkeiten erprobt. Im Rahmen des Modellversuchs Flotte electric II erhalten die Gemeinden nach der Testphase die Chance das Fahrzeug dauerhaft über 36 Monate zu leasen.

Im Rahmen der Aktion AUTOTAUSCH wird KommunalpolitikerInnen für den Zeitraum von zehn Tagen ein Elektrofahrzeug zum Testen zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug verzichten die Teilnehmer auf dem Einsatz des vorhandenen Fahrzeugs. Die Aktion ist Teil des vom Bundesminsteriums für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderten Projekts "Kommunen für Elektromobilität".

Dienstag, 28. April 2015

Der liefert leise und abgasfrei: Kommunen der Metropolregion ordern 25 e-load up!

Hannover, 28. April 2015 – Flink, leise, abgasfrei und mit reichlich Stauraum – immer mehr Kommunen setzen auf den e-load up! von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Heute wurden die ersten 13 von 25 dieser wendigen Elektro-Fahrzeuge an den ‚Verein Kommunen in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg‘* übergeben.

© Volkswagen Aktiengesellschaft
Die Elektro-Lieferwagen werden bei VW-Leasing für drei Jahre geleast und den Kommunen ab sofort zur Verfügung gestellt. Acht Fahrzeuge gehen an kleinere Mitgliedsgemeinden der Netzgesellschaft Hildesheimer Land. Bis Juni 2016 übernimmt der Verein Kommunen und für die weitere Laufzeit der jeweilige Nutzer die Kosten.

Dr. Susanne Leifheit, Generalsekretariat Volkswagen Nutzfahrzeuge: „Als kleines, emissionsfreies Nutzfahrzeug mit hoher Alltagstauglichkeit eignet sich der e-load up! bestens für den Einsatz kommunaler Fuhrparks im städtischen Nahverkehr und nimmt zugleich eine Vorreiterrolle im Stadtverkehr der Zukunft ein.“ Der e-load up! hat ein Laderaumvolumen von 990 Litern, eine Nutzlast von 285 Kilogramm und eine Reichweite von bis zu 160 Kilometern. Die im Unterboden integrierte Lithium-Ionen-Batterie hat eine Speicherkapazität von 18,7 kWh. In 30 Minuten hat das Fahrzeug bis zu 80 Prozent seiner Ladung wieder erlangt. Ein 60 kW / 82 PS starker Elektromotor beschleunigt den agilen Transporter in nur 12,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h.

Der Celler Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, Vorsitzender des Vereins Kommunen in der Metropolregion: „Die Kommunen in der Metropolregion sind bei der Nutzung von e-Fahrzeugen führend. Wir haben jetzt schon die größte Flotte an e-Fahrzeugen und bauen diese nun auch mit Nutzfahrzeugen weiter aus. Gerade diese lassen sich bei den vielfältigen Anforderungen in unseren Grünbetrieben und Parkanlagen sehr gut einsetzen, wie erste Tests ergeben haben. Wir fahren mit gutem Beispiel voran.“ Das Modell des Zusammenwirkens von Energieversorgern/Netzbetreibern und Kommunen gilt dabei als besonders aussichtsreiche Variante des Einsatzes von Elektrofahrzeugen in Kommunen.

Raimund Nowak, Geschäftsführer der Metropolregion, der sich für Elektromobilität stark macht, erklärte bei der Übergabe der Fahrzeuge: „Bei uns kooperieren Kommunen, Energiewirtschaft und Fahrzeughersteller. Dies ist ein Modell für die Zukunft und für mehr Elektrofahrzeuge.“ Mit der heutigen Übergabe dieser effizienten Lieferwagen an kleinere Kommunen solle zudem verdeutlicht werden, dass Elektrofahrzeuge wie der e-load up! auch für größere Reichweiten sehr geeignet seien, so Nowak weiter.

In dem Projekt werden die Mitgliedskommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von lokalen Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität durch das „Amt electric“ der Metropolregion beraten. Sabine Flores, Geschäftsführerin Verein Kommunen, leitet das „Amt electric“ und koordiniert das Projekt für die Städte, Gemeinden und Landkreise: „Nach 750.000 positiven Erfahrungskilometern mit 150 Volkswagen e-up! schicken wir nun die Liefervariante auf die Reise. Klimafreundlich und alltagstauglich, so sollen Fahrzeuge in den Kommunen sein.“

Zum Projekt gehört auch der Betrieb einer bereits bestehenden, großen Modellflotte von 150 e-up! in 80 Kommunen. Es wird über die Initiative Schaufenster Elektromobilität vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Wegen der positiven Entwicklung des Projekts hat das Ministerium die Förderung aufgestockt.

* Derzeit sind im Verein Kommunen in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg rund 60 Städte, Landkreise, Gemeinden, die Region Hannover, der Zweckverband Großraum Braunschweig und weitere kommunale Verbünde organisiert. Dieser Verein ist neben den vier namensgebenden Städten, 15 Hochschulen, rund 50 Unternehmen und wirtschaftsnahen Verbänden sowie dem Land Niedersachsen Gesellschafter der Metropolregion GmbH.

Volkswagen Nutzfahrzeuge
Unternehmenskommunikation
Wilhelm Kramer
Telefon:+49 (0) 511 / 7 98-9228
E-Mail: wilhelm.kramer@volkswagen.de

www.vwn-presse.de

Dienstag, 21. April 2015

Landrat Jörg Farr übernimmt Renault Kangoo

v.l.n.r.: Sabine Flores (Amt electric), Jörg Farr (Landrat Schaumburg), Raimund Nowak (Metropolregion)
Stadthagen, 20.04.2015 - Die Kreisverwaltung des Landkreises Schaumburg hat ihren Fuhrpark um einen vollelektrischen Renault Kangoo erweitert. Landrat Jörg Farr nahm heute Schlüssel des klimafreundlichen Fahrzeugs von Raimund Nowak, Geschäftsführer Metropolregion, und der Leiterin das Amt electric, Sabine Flores, entgegen. Das leichte Nutzfahrzeug wird im Rahmen der Flotte electric in den nächsten drei Jahren in verschiedenen Bereichen der Kreisverwaltung eingesetzt und soll durch hohe Laufleistungen seine Wirtschaftlichkeit beweisen. Der Landkreis Schaumburg beteiligt sich bereits mit einem Volkswagen e-up! an dem Modellprojekt der Kommunen in der Metropolregion, das im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert wird. An der Flotte electric nehmen über 80 Kommunen und kommunale Betriebe teil. Seit dem Frühjahr 2015 werden auch der Betrieb vollelektrischer leichter Nutzfahrzeuge und Elektro-Lastenräder über das Amt electric der Kommunen in der Metropolregion unterstützt.

Donnerstag, 26. März 2015

Altstadt elektrisiert am verkaufsoffenen Sonntag

PRESSEMITTEILUNG: Unter Strom durch Hannover am 29. März 2015

Hannover, 26.03.2015 - Nach den Erfolgen der letzten Jahre gibt es zum verkaufsoffenen Sonntag am 29. März 2015 unter dem Motto "Altstadt elektrisieren" wieder Elektromobilität zum anfassen und erleben.

Der Platz vor der Marktkirche in unserer schönen Altstadt ist an diesem Tag Bühne für Elektromobilität. Das Forum hannöversche Altstadt zeigt gemeinsam mit Partnern wie der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH was bereits möglich ist. Es gibt kostenlose e-Bike und Segway Fahrten. Dazu werden e-Lastenräder, das e-Trike "Spoosy", e-Dreiräder und e-Autos am verkaufsoffenen Sonntag zu sehen sein. Auch zwei der leistungsstärksten e-Autos von TESLA werden präsentiert.

Viele Radfahrer nutzen die elektrischen Zweiräder bereits im Alltag, für Einkäufe, den Weg zur Arbeit oder lange Ausflugstouren. Nun werden auch die e-Autos salonfähig und helfen unter anderem mit, für ein angenehmes Luft-Klima in der Innenstadt zu sorgen.Parallel starten jeden Tag Hannoveraner von Auto auf ein Lastenrad um. Für viele innerstädtische Wege, die schnellste und flexibelste Transport- und Fortbewegungsmöglichkeit.

Damit noch mehr Menschen in den Genuss von Elektromobilität kommen, lädt das Forum hannöversche Altstadt e.V. am Sonntag, den 29. März 2015, von 11:00 bis 17:00 Uhr, passend zum verkaufsoffenen Sonntag, zum kostenlosen Testen ein. Unterstützt wird die Aktion erneut vom e-motion e-Bike Shop und eco4drive, den e-Bike und Segway Partnern. Die e-Autos sind zum Teil aus dem Fuhrpark des Amt electric - Kommunen für Elektromobilität.

Die Förderer des Radverkehrs vom ADFC und VCD werden Projekte vorstellen und das Projekt "Stadtradeln" präsentiert sich und veranstaltet die Verlosung von kleinen Preisen am Glücksrad.

"Wir freuen uns riesig das Thema Elektromobilität auch dieses Jahr zu Beginn der Fahrrad-Saison sichtbar und greifbar zu machen und freuen uns zu "Altstadt elektrisiert" viele Besucher zu Probefahrten auf dem Parkplatz an der Marktkirche zu begrüßen", stellt Alexander Bobzien, Vorstandssprecher des Forum hannöversche Altstadt e.V. klar.

Kontakt
Forum hannöversche Altstadt Hannover e.V.
Alexander Bobzien
E-Mail Adresse: post@altstadt-hannover.de

Zentrale Telefonnr.: 0160-968 644 73

Freitag, 13. März 2015

Lautlos durch Uelzen

Aktion Autotausch im nordöstlichen Niedersachsen

Hannover/Uelzen, 13.03.2015 - Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Uelzen und Fraktionsvorsitzende der Grünen Ariane Schmäschke sowie Angelika Jansen werden in den nächsten zehn Tagen die Alltagstauglichkeit eines vollelektrischen Volkswagen e-up!‘s und die Ladeinfrastruktur im Raum Uelzen testen. Die vom Amt electric der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg bereitgestellten Fahrzeuge gehen somit in ihre 53. Autotausch-Runde.

Das Amt electric ist Teil des Projekts Kommunen für Elektromobilität, das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert wird, und beteiligt sich an einem der spannendsten Vorhaben zur Entwicklung der Elektromobilität auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene.

Die Aktivitäten erfolgen auf Basis einer Zusammen von Orten entlang der Bahnstrecke Göttingen-Hamburg (Kunstschiene), die von den norddeutschen Metropolregionen organsiert wird. 

Freitag, 6. März 2015

Parlament beschließt das Elektromobilitätsgesetz in geänderter Fassung

Hannover/Berlin, 06.03.2015 - Die Städte und Gemeinden können Elektroautos Privilegien einräumen. Einem entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung (18/3418) stimmte der Bundestag am Donnerstag, 5. März 2015, auf Beschlussempfehlung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur (18/4174) in geänderter Fassung mit großer Mehrheit zu. Die Bundesregierung will damit elektrisch betriebene Fahrzeuge zu fördern.

Auf Grundlage dieses Gesetzes kann eine Verordnung zur Änderung der straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften erlassen werden, die zum einen eine Regelung zur Kennzeichnung privilegierter elektrisch betriebener Fahrzeuge schafft und zum anderen den zuständigen Behörden der Länder die Möglichkeit eröffnet, Bevorrechtigungen für elektrisch betriebene Fahrzeuge auf Grundlage der Straßenverkehrsordnung einzuführen. Zu den Privilegien können zum Beispiel kostenlose Parkplätze und das Nutzen der Busspur gehören.
In den Ausschussberatungen änderten die Abgeordneten, dass des Gesetz auch für elektrisch betriebene Fahrzeuge der Klasse N2 gilt, soweit sie im Inland mit der Fahrerlaubnis der Klasse B geführt werden dürfen. Damit handele es sich vor allem um elektrische betriebene Lieferfahrzeuge, die wegen der Batterien schwerer sind als herkömmliche Fahrzeuge. Zudem soll es nur bis Ende 2026 gelten.

,,Mit diesem Gesetz wollen wir Schwung in die Elektromobilität bringen", betonte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Norbert Barthle (CDU), in der Debatte. Damit werde die Attraktivität gesteigert und den Kommunen würden sich Handlungsspielräume eröffnen.
Bisher gebe es in Deutschland rund 24.000 Elektrofahrzeuge; in der jüngsten Zeit sei eine prozentual starke Zunahme zu beobachten. Die sei eine Erfolgsbilanz, die sich sehen lassen könne, betonte Barthle.

Auch für Steffen Bilger (CDU/CSU) ist das Gesetz ein Schritt in die richtige Richtung. Es gehe darum, dass Deutschland für die Elektromobilität Leitmarkt und Leitanbieter sei.
Es gehe um Umweltaspekte und um die Zukunft der deutschen Automobilindustrie. FürAndreas Rimkus (SPD) ist es wichtig, dass die Kommunen selbst entscheiden können, was sie umsetzen wollen.

,,Wir machen ein Gesetz, das niemand braucht", erklärte hingegen Thomas Lutze (Die Linke). Nur zwölf Städte in Deutschland wollten ,,prüfen", ob sie das Gesetz umsetzen wollten. Alle anderen Kommunen hätten direkt abgelehnt.
Er sprach sich gegen eine Freigabe der Busspuren für Elektrofahrzeuge aus. ,,Wenn Sie eine Verkehrswende wollen, fördern Sie die Forschung für leichterer Batterien", sagte er in Richtung der Koalition.

Für Stephan Kühn (Bündnis 90/Die Grünen) reicht es nicht, Verbrennungsmotoren durch Elektromotoren zu ersetzen. Der Strom müsse auch aus erneuerbaren Energien kommen. Im vergangenen Jahr seien nur 0,2 Prozent aller Zulassungen auf Elektrofahrzeuge entfallen. Das liege vor allem daran, dass die Fahrzeuge zu teuer seien, die Reichweite zu gering sei und die Infrastruktur fehle.

Er verwies deshalb auf einen Antrag seiner Fraktion (18/3912), in dem die Abgeordneten von der Bundesregierung ein Marktanreizprogramm forderten, bei dem Elektroautos ein Kaufzuschuss in Höhe von 5.000 Euro und verbrauchsarme Plug-In-Hybrid-Autos in Höhe von 2.000 Euro erhalten sollten. Diesen Antrag lehnte der Bundestag nach einer Beschlussempfehlung des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur (18/4229) ab. (mik/05.06.2015)

Dienstag, 3. März 2015

Erste Autotauschaktion in Lüneburg - Elektrofahrzeuge im Test

Hannover/Lüneburg, 03.03.2015 - Die vom Amt electric der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg durchgeführte Aktion Autotausch ist nun auch in Lüneburg angekommen. Die beiden grünen Kommunalpolitikerinnen Melanie Dieckmann-Kirks (Kreistagsabgeordnete) und die Claudia Schmidt (Mitglied im Rat der Stadt Lüneburg) werden in den nächsten zehn Tagen die Alltagstauglichkeit eine vollektrischen Volkswagen e-up! sowie die Ladeinfrastruktur im Raum Lüneburg testen. Das Amt electric ist Teil des Projekts Kommunen für Elektromobilität, das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert wird, und beteiligt sich an einem der spannendsten Vorhaben zur Entwicklung der Elektromobilität auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene. Die Universitätsstadt Lüneburg zählt zu den Orten in Niedersachsen, die für die Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte eine besondere Rolle spielen.
Die Aktivitäten erfolgen auf Basis einer Zusammen von Orten entlang der Bahnstrecke Göttingen Hamburg (Kunstschiene), die von den norddeutschen Metropolregionen organsiert wird. Übergeben wurden die E-Fahrzeug am 1. März im Hundertwasser Bahnhof Uelzen.