Dienstag, 15. Juli 2014

Gesetzentwurf zur Energiewende in Frankreich


Hannover, 15.07.2014.- Der Gesetzentwurf zur Energiewende wurde am 18 Juli 2014 mit großer Begeisterung von der Elektromobilitätsbranche aufgenommen. Die Mitglieder des Verbands Avere France freuen sich über das Engagement des französischen Umweltministeriums für die Förderung der Elektromobilität in Frankreich.


Die angekündigten Maßnahmen sind äußerst positiv in Hinsicht auf die Herausforderungen und die Entwicklung des Elektromobilitäts-markts:

Die Zugänglichkeit zur Elektromobilität soll u.a. durch eine „Tauschprämie“ vereinfacht werden: Dies beinhaltet eine Prämie für Niedrigverdiener (einkommensschwacher Haushalte) beim Kauf eines Elektrofahrzeugs anstatt einer Fahrzeugs mit Dieselmotorantrieb.  Hierbei wird der Kauf von „sauberen“ Fahrzeugen schon ab 11.000€ ermöglicht.  
Des Weiteren sollen Ladeprozesse vereinfacht werden. Der Schwerpunkt der finanziellen Förderung wird auf private Ladestationen gelegt, aber auch für die Umsetzung von Ladestationen und Ladepunkten, insbesondere in Mehrfamilienhäusern sowie Service- und Verwaltungsgebäuden.

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Mittwoch, 2. Juli 2014

Elektromobilität in Frankreich: Toyota startet Carsharing-Projekt mit 70 Elektroautos in Grenoble

Im Oktober 2014 startet in Grenoble (Frankreich) ein auf drei Jahre angelegtes Car-Sharing-Projekt mit 70 extrem kompaktenToyota-Elektrofahrzeugen vom Typ „i-Road“ und „COMS“, berichtet Toyota in einer Pressemitteilung. 
Dazu werden rund 30 Ladestationen in der Stadt errichtet, die von Sodetrel entwickelt wurden, einer Tochter des französischen Energieunternehmens EDF. Neben Toyota und EDF gehören auch die Stadt Grenoble und der örtliche Car-Sharing-Betreiber Citélib zu den Kooperationspartnern.

Den kompletten Text finden Sie hier.
 

Freitag, 20. Juni 2014

Neues Energiewende-Gesetz in Frankreich geplant

Hannover, 20.06.2014.- Die Regierung hat den Entwurf für ein Energiewende-Gesetz vorgestellt, das auch einen kräftigen Schub für die E-Mobilität vorsieht. Wer sein Diesel- durch ein Elektro-Auto ersetzt, soll 10.000 € erhalten. Zudem ist von 7 Mio. Laepunkten bis 2030 die Rede. (electrive.net)


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Mittwoch, 11. Juni 2014

4. Nordeuropäische E-Mobil Rallye

Hannover, 11.06.2014 - Vom 13.-15. Juni 2014 findet die 4. Nordeuropäische E-Mobil Rallye statt. Laut Veranstalter ist sie eine der größten reinen E-Mobil Rallyes, die es weltweit gibt. Hierbei geht es nicht um Höchstgeschwindigkeit. Sie wird nach den Regeln von Oldtimer-Rallyes gefahren. Fahrerisches Können, der sparsame Umgang mit Energie und die Zusammenarbeit innerhalb des Teams, bestehend aus Fahrer und Beifahrer, sollen auf unterhaltsame und sportliche Weise miteinander verbunden werden. Die Fähigkeit im Umgang mit Straßenkarte und Stoppuhr sind Voraussetzung. Motorsportliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ein Beifahrerlehrgang wird kostenfrei angeboten. Die Teilnahme an der Nordeuropäischen E-Mobil Rallye ist nur mit rein elektrischen Fahrzeugen (keine Hybride) möglich. Wer kein E-Fahrzeug besitzt, kann seinen örtlichen Automobilhändler ansprechen, ob eine Anmietung möglich ist. Alle weiteren Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.


Mittwoch, 4. Juni 2014

Fahrzeugzulassungen im Mai 2014

Hannover, 04.06.2014 - Mit 274.804 neu zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw) wurden im Mai +5,2 Prozent mehr Neufahrzeuge zugelassen als im Vergleichsmonat des vergangenen Jahres. Die Bilanz der ersten fünf Monate des laufenden Jahres zeigte mit +3,4 Prozent einen Zuwachs zum Vorjahreszeitraum.

Alternative Antriebe zeigten überwiegend eine positive Entwicklung. Elektrisch betriebene Pkw (934) wiesen gar ein Plus von +138,3 Prozent auf und Hybride (2.687) legten um +25,6 Prozent zu. (www.kba.de)

Montag, 26. Mai 2014

Neue Ladesäulen im Landkreis Potsdam-Mittelmark

Stromtankstelle in Bernau. Foto: Patrick Pleul
26.04.2014 - Am 24. Mai 2014 fand die zweite eTour-Brandenburg statt. Mit einer neuen Route von ca. 140 km durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark und die Landeshauptstadt Potsdam konnten die Veranstalter Teams mit 60 Fahrzeugen für ihre eTour gewinnen.
Bei der Tour wurden am Samstag fünf neue Zapfsäulen in Teltow, Beelitz, Bad Belzig und Caputh in Betrieb genommen. Finanziert wurden sie mit Hilfe des Brandenburger Umweltministeriums. In der Hauptstadtregion sind aktuell bis zu 2000 Elektroautos angemeldet. 

Verkehrsbetriebe St.Gallen starten Versuchsbetrieb mit Batterietrolleybus

26.05.2014 - Die Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG) wollen die Abhängigkeit von der Fahrleitung bei den Trolleybussen vermindern. Statt der heute in den Trolleybussen eingebauten Diesel-Notstromaggregate soll ein Batteriepaket Energie für die Fahrmotoren liefern. Durch eine Automatisierung der Stromabnehmer soll es möglich werden, Teilstrecken ohne Fahrleitung zu überwinden.

 Heute befördern die 25 Trolleybusse, das ist ein Drittel der gesamten Fahrzeugflotte, rund 55% der VBSG-Fahrgäste emissionsfrei durch die Stadt. Ohne Strom aus den Fahrleitungen geht daher nichts. Im Zuge der Planung der nötigen Fahrleitungsneubauten bei der Neugestaltung des Bahnhofplatzes wurden Überlegungen zu fahrleitungsfreien Trolleybussen gemacht. In den vergangenen Monaten wurde an dieser Vision intensiv gearbeitet. Zusammen mit der Firma Hess, dem Lieferanten der Trolleybusse, ist einer der VBSG-Trolleybusse mit einer Batterie – dem sogenannten EnergyPack – ausgerüstet worden. Zudem wurde das Stromabnehmersystem so umgebaut, dass mit Hilfe von montierten Trichtern an der Fahrleitung automatisch an den Fahrdraht aufgebügelt werden kann.
Nach mehrtägigen Versuchsfahrten und der Abnahme durch das Bundesamt für Verkehr (BAV) ist das Fahrzeug nun bereit für den Einsatz im Linienbetrieb, wobei der Bahnhofplatz jeweils mit Energie aus der Batterie befahren wird. Dabei soll einerseits das Fahrzeug, und andererseits auch das Fahrkonzept auf Herz und Nieren geprüft werden. Die gewonnen Erkenntnisse fliessen in die Entscheidung einer möglichen Umsetzung mit ein.
Mit diesem Fahrkonzept könnte auf den grössten Teil der Fahrleitungen im Bereich des Bahnhofs verzichtet werden, was im Rahmen der Neugestaltung des Bahnhofplatzes einer Einsparung von rund vier Millionen Franken entsprechen würde. Dieses Geld soll stattdessen in die Trolleybusse investiert werden.

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