Donnerstag, 19. November 2015

Metropolregion auf dem Smart City Expo World Congress in Barcelona



Oberbürgermeisterin Ada Colau interessiert an Elektrofahrzeugen und erneuerbarer Energie


HANNOVER, 19.11.2015.- Bis heute ist die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg noch auf der weltgrößten Smart City Messe in Barcelona aktiv. Im Mittelpunkt des Auftritts stehen der Einsatz von Elektrofahrzeugen und die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energiequellen. Partner des Auftritts  sind die spanische Stadt Valladolid sowie Volkswagen Nutzfahrzeuge und der italienische Elektromotorradhersteller Tacita. Der Stand der Metropolregion gehörte zu den ausgewählten Zielen des Besuchs der Oberbürgermeisterin der katalanischen Metropole Ada Colau. Sie zeigte besonderes Interesse an dem Einsatz von Elektrofahrzeugen in kommunalen Fuhrparks.



Montag, 9. November 2015

Butjadingen - Nordseebäder engagieren sich für Elektromobilität

BUTJADINGEN/HANNOVER, 5.11.2015.- Die an der Wesermündung liegende Gemeinde Butjadingen engagiert sich im Bereich der Elektromobilität. Die örtliche Verwaltung wird ab sofort mit einem vollelektrischen Volkswagen e-up unterwegs sein, der Tourismus Service Butjadingen nimmt einen Volkswagen e-load up in den betrieblichen Fuhrpark auf. Dieses Fahrzeug können dann auch Touristen nutzen. Das elektromobile Angebot geht jedoch weit darüber hinaus. Wer mit einem Elektroauto anreist, erhält Preisvorteile bei verschiedenen Tourismuseinrichtungen. Im Center Park Nordseeküste zahlen Elektroautofahrer für die Nutzung der Freizeiteinrichtungen nur die Hälfte und erhalten zudem einen Rabatt beim Übernachtungspreis von 15 %. Bürgermeisterin Ina Korter will mit dieser Initiative die Nutzung von Elektrofahrzeugen unterstützen und das Engagement der Region für den Klimaschutz und einen umweltfreundlichen Tourismus verdeutlichen.
„In Butjadingen wollen wir unseren Gästen die Möglichkeit geben, im Urlaub  Elektroautos auszuprobieren und wer mit so einem Fahrzeug anreist, erhält attraktive Vergünstigungen“, sagte Ina Korter, die seit rund zwei Jahren Bürgermeisterin der aus mehreren Orten bestehenden Gemeinde an der Wesermündung ist. Bei der Entwicklung einer lokalen Strategie zur Förderung der Elektromobilität wird Butjadingen vom Amt electric der Metropolregion Hannover Braunschweig  Göttingen Wolfsburg unterstützt. Dazu gehört auch die Begleitung des Fahrzeugeinsatzes sowie Beratung beim Aufbau von Lademöglichkeiten. Raimund Nowak, Geschäftsführer der Metropolregion lobte das Engagement der Gemeinde und der Tourismusanbieter „als wohltuend  praxisorientiert und als Vorbild für andere Tourismusorte an der Küste“. Korter verwies darauf, dass die lokale  Produktion von Windenergie um mehr als das Dreifache den Verbrauch Butjadingens übersteige und man darauf ein weiteres Engagement für Elektrofahrzeuge begründe. Über die Errichtung einer Schnellladestation werde der Rat der Gemeinde in den anstehenden Haushaltsplanberatungen entscheiden.

Mittwoch, 4. November 2015

Mit dem eGolf von Berlin nach Hannover

Hannover, 4.11.2015 - Dank dem Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg mit seinem Verbundpartner RWE sowie Volkswagen mit der Fuel & Charge Card ist die Strecke Berlin-Hannover kein Problem...getestet gestern, kein Ladevorgang dauerte länger als 45 Minuten. Gestartet wurde in Berlin, über Linthe, Magdeburg, Braunschweig nach Hannover. Auch ein bißchen Sightseeing in Braunschweig war möglich.

Erster Halt: Linthe...1x Combined Charging - 50kW

Danach ging es zum Autohaus VOETS in Magdeburg, ebenfalls 50kW


Letzte Ladung gab es bei VW Financial Service in der Löwenstadt

Freitag, 23. Oktober 2015

„Einfach elektrisch“ - Ideenwettbewerb des Göttinger Instituts für Demokratieforschung der Universität benennt Gewinner - Die Pfadfinder aus Diekholzen fahren nun elektrisch!

Julia Tiemann, Daniela Kallinich (Göttinger Institut für Demokratieforschung), Vertreter der Pfadfinderschaft St. Georg Diekholzen Stamm St. Jakobus rund um Alexander Höveling, Bürgermeisterin Birgit Dieckhoff-Hübinger (Gemeinde Diekholzen), Raimund Nowak (Metropolregion GmbH) (v.l.n.r)
DIEKHOLZEN, 23.10.2015.- Im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Einfach elektrisch. E-mobile Ideen für den Alltag“ des Göttinger Instituts für Demokratieforschung in Zusammenarbeit mit dem Verein Kommunen in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg e.V. fahren die Pfadfinder aus Diekholzen ab heute einen elektrisch betriebenen Renault Kangoo Maxi Z.E. in und um Diekholzen.

Mit ihrer Idee, das geräumige Elektroauto direkt in die Kinder- und Jugendarbeit einzubinden, konnten sich die Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg Diekholzen Stamm St. Jakobus rund um Alexander Höveling im Wettbewerb durchsetzen. Im Beisein von Bürgermeisterin Birgit Dieckhoff-Hübinger, Raimund Nowak, Geschäftsführer Metropolregion GmbH und Daniela Kallinich vom Institut für Demokratieforschung an der Universität Göttingen wurden sie dafür ausgezeichnet. Ein Renault Kangoo Maxi Z.E. wird ihnen nach einer kurzen technischen Unterweisung übergeben. Das Fahrzeug wird Ihnen für den Zeitraum von fünf Monaten vom Verein Kommunen in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen e.V. zur Verfügung gestellt.

Bis zu sechzig Jugendliche werden auf ihren Wegen ihrem Motto treu bleiben können: „Die Welt jeden Tag ein bisschen sauberer und besser zu hinterlassen als man sie vorgefunden hat.“  Die Nutzung des Fahrzeugs kommt den Grundgedanken der Pfadfinder dabei sehr entgegen. Die Erfahrungen der Pfadfinder fließen auch in die Begleitforschung des Projekts Kommunen für Elektromobilität: „Strukturwandel eMobilität - Qualitative Untersuchung der Einstellung und des Einstellungswandels von kommunalen Entscheidungsträgern bezüglich Elektromobilität“ ein. Die Begleitforschung erfolgt durch das Institut für Demokratieforschung der Universität Göttingen, Träger des Projekts ist der Verein Kommunen in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg.

Das Schaufenster Elektromobilität ist eine Initiative der Bundesregierung, die in ausgewählten Regionen diese neue Technologie vorantreiben soll. In der Metropolregion werden in rund 30 Projekten etwa 38 Millionen Bundes- und zehn Millionen Landesmittel eingesetzt. Mit dem Engagement von Unternehmen und Kommunen summiert sich das Projektvolumen auf über 100 Millionen Euro. Die Metropolregion hatte sich in einem Bundeswettbewerb gegen 21 andere Regionen in Deutschland durchgesetzt. Das Projekt Kommunen für Elektromobilität wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Freitag, 16. Oktober 2015

Schnellladesäule für Elektroautos in Herzberg in Betrieb genommen

Herr Sonnemann (Harz Energie), Herr Dr. Benger (Wolfsburg AG),
Herr Koch (Kommunen in der Metropolregion e.V.), Bürgermeister Peters
(Stadt Herzberg am Harz), Herr Dr. Schmidt (Harz Energie),
Dietlinde Sack (Stadt Herzberg am Harz) (v.l.n.r)
Hannover, 16.10.2015 - Im Beisein von Herrn Dr. Benger (Wolfsburg AG), Herrn Koch (Verein Kommunen in der Metropolregion e.V.) und Herrn Dr. Schmidt (Harz Energie) konnte Bürgermeister Lutz Peters am Freitag, 09.10.2015, eine Schnellladesäule für Elektroautos offiziell in Betrieb nehmen. Die „Stromtankstelle“ wurde im Bereich der zentralen Bushaltestelle an der B 243 errichtet. Dieser Standort wurde gewählt, da er verkehrsgünstig an der Durchfahrtsstraße liegt und der Ladepunkt somit schnell und einfach erkannt werden kann. Ein weiterer Vorteil liegt in der Nähe zu gastronomischen Betrieben, zur Herzberger Innenstadt und zum Schloss Herzberg. Damit werden den Nutzern während des Ladevorganges angenehme Aufenthaltsmöglichkeiten geboten.

Die Schnellladesäule ist für das gleichzeitige Laden von zwei Elektroautos ausgelegt. An der Säule können Elektroautos zum einen nach dem sog. CCS-Standard (Combined Charging System) mit Gleichstrom (DC) schnellgeladen werden, zum anderen ist auch eine Wechselstromladung mit dem sog. Typ 2 Stecker möglich. Darüber hinaus ist auch die Schnellladung mit Gleichstrom nach dem sog. Chademo-Standard durchführbar, so dass nahezu alle am deutschen Markt erhältlichen Elektrofahrzeuge schnell geladen werden können. Gegenüber dem langsamen Wechselstromladen zu Hause verkürzt sich die DC-Ladezeit bei einer Leistung von 20 kW auf ungefähr 30 Minuten.

Damit Elektromobilität in den nächsten Jahren eine breite Öffentlichkeit erreicht, hatte die Bundesregierung 2012 vier sog. „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt, in die besondere Fördermittel fließen sollten. Auch die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg hatte sich erfolgreich für das Schaufenster beworben.

Ziel des Forschungsprojektes „Standardisierte bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur - Eine Region wird vernetzt“ unter der Federführung der Wolfsburg AG ist die technische Einführung eines diskriminierungsfreien Systems zum schnellen Gleichstrom-Laden von Elektrofahrzeugen, die auch dem Aufbau einer flächendeckenden Schnellladeinfrastruktur dienen soll.

Der Rat der Stadt Herzberg am Harz hatte für die Beteiligung an diesem Projekt grünes Licht gegeben und die benötigten Haushaltsmittel bereitgestellt. Das Land Niedersachsen fördert die Herzberger Ladesäule über die NBank mit 40,5 % der Kosten.

Weiterer Partner des Projektes ist der regionale Energieversorger „Harz Energie GmbH & Co. KG“, der den „Harz Energie ökoStrom“ bis auf weiteres kostenlos für die Ladung von Elektroautos zur Verfügung stellt.

Dienstag, 29. September 2015

Besonderes Kennzeichen bringt Privilegien im Straßenverkehr

Berlin, 26.9.2015 - Ab sofort können Halter von Elektrofahrzeugen ein neues Nummernschild beantragen. Mit dem besonderen Kennzeichen dürfen E-Autos die Privilegien im Straßenverkehr nutzen, die Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt im Elektromobilitätsgesetz (EmoG) geschaffen hat. Die entsprechende Änderungsverordnung ist heute in Kraft getreten. 

Das Elektromobilitätsgesetz definiert, was unter dem Begriff Elektrofahrzeug zu verstehen ist und wie diese Fahrzeuge zu kennzeichnen sind. Darüber hinaus gibt es den Kommunen vor Ort die Möglichkeit, E-Autos im Straßenverkehr zu privilegieren (u. a. durch kostenfreie Parkplätze oder Nutzungsrechte für Busspuren). Mit dem Gesetz können die Kommunen jederzeit - und damit unbürokratisch und flexibel - die für ihren Geltungsbereich passenden Maßnahmen ergreifen. 

Das neue Nummernschild ist Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem die Bundesregierung die Elektromobilität in Deutschland fördert. Dazu zählen neben den Privilegien beim Parken und der Benutzung von Sonderfahrspuren u. a. noch die Kfz-Steuerbefreiung für E-Autos, Milliarden-Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie der Aufbau eines flächendeckenden E-Tankstellennetzes auf Autobahnen bis 2017.

Mehr unter www.bmvi.de

Dienstag, 22. September 2015

Die Gemeinde Isernhagen setzt auf Elektrofahrzeuge und beteiligt sich an einem Modellvorhaben


Zwei neue Volkswagen e-load up! für den Fuhrpark der Gemeinde Isernhagen



HANNOVER, 22.09.2015. – Die Gemeinde Isernhagen ist elektrisch unterwegs. Bürgermeister Arpad Bogya und Raimund Nowak (Geschäftsführer Metropolregion GmbH) stellten am heutigen Tage offiziell den Einsatz von zwei vollelektrischen Fahrzeugen der Marke Volkswagen vor. Zur Verfügung gestellt werden die Fahrzeuge im Rahmen der Flotte electric II, damit beteiligt sich Isernhagen an einem Modellvorhaben des Amt electric der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg. In diesem Modellvorhaben soll der Einsatz in Isernhagen den Beweis der Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen in kommunalen Fuhrparks liefern. Mit rund 200 Elektrautos betreibt das Amt electric eine der größten kommunalen Fahrzeugflotten Europas. 

Raimund Nowak, Michael Frerking (Gemeindewerke), Bürgermeister Arpad Bogya, 
Frank Schubath (Energiewerke Isernhagen)
Der e-load up! hat ein Laderaumvolumen von 990 Litern, eine Nutzlast von 285 Kilogramm und eine Reichweite von bis zu 160 Kilometern. Die im Unterboden integrierte Lithium-Ionen-Batterie hat eine Speicherkapazität von 18,7 kWh. In 30 Minuten hat das Fahrzeug bis zu 80 Prozent seiner Ladung wieder erlangt. Ein 60 kW/82 PS starker Elektromotor beschleunigt den Transporter in nur 12,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h.